Nisthilfen sind künstlich hergestellte Brutalternativen für Insekten. Sie sollten hochwertig hergestellt und vor allem artgerecht sein. Vor dem Bau sollte man sich intensiv mit dem Leben der Insekten beschäftigen.

Die beste Zeit zum Aufhängen von Nisthilfen ist der Winter.

Neu hergestellte Häuschen oder Nisthölzer können so noch etwas auslüften.

Die Schlupfzeit der Wildbienen beginnt im März.

Fangen Sie ruhig klein an. Im zweiten Jahr könnte ihr Schilfröhrchen-Kasten voll bebaut sein. Im Frühling schlüpfen etwa 250-300 Mauerbienen.

Da Mauerbienen ca. 60x effektiver als Honigbienen bestäuben, reicht die Anzahl für einen Kleingarten von etwa 500 qm. 

250-300 schlüpfende Bienen

Wildbienen-Häuschen 

BeeFriend Mini

Auch in der kleinsten Hütte ist Platz. Das ist für Wildbienen ganz normal.

Das BeeFriend Mini ist für viele hohlraumnistende Wildbienenarten, vor allem Mauerbienen konzipiert. In der Natur nisten diese Wildbienen in abgebrochenen hohlen Pflanzenhalmen oder Mauerritzen.

Mauerbienen sind sehr effektive Bestäuber und nutzen im Frühling die Schilfröhrchen mit 5-10mm Durchmesser sehr gern.

Serie 0  Garten 2016

Balkon Hamburg 2019

Wildbienen-Häuschen 

BeeFriend

Das BeeFriend ist für viele hohlraumnistende Wildbienenarten konzipiert. In der Natur nisten diese Wildbienen in abgebrochenen hohlen Pflanzenhalmen oder Mauerritzen.

Das BeeFriend ist im Baukastensystem aufgebaut. Die Module sind alle einzeln herausnehmbar. Das ermöglicht eine einfache Reinigung und Erneuerung der Niströhrchen.

Mauerbienen im Frühling nutzen die Schilfröhrchen mit 5-10mm Durchmesser sehr gern.

Die Löcher im Hartholz-Block (2-4mm) dienen den oft kleineren Sommerbienen als alternative Nistmöglichkeiten.

Zum BeeFriend können Sie von Dezember bis Mitte März Kokons der Gehörnten- oder Roten Mauerbiene erwerben. Die Kokons stammen aus der jährlichen Reinigung meiner Nisthilfen. Sie legen die Kokons in den Schlupfkasten unterm Dach und können im Frühling den spannenden Schlupf einer Biene beobachten.

Nistholz

Ein Nistholz ist die Art Nisthilfe, die den natürlichen Brutbedingungen der Wildbienen sehr nahe kommt. In freier Natur nutzen viele Wildbienenarten Fraßgänge von Käfern (Holzwurmlöcher) vor allem in Totholz. Aufgrund unserer aufgeräumten Umwelt finden die Bienen davon immer weniger.

Entsprechend ihrer Körpergröße suchen sich die Weibchen passende Niströhren. Die Mauerbienen im Frühling bevorzugen Bohrungen von 5- 9 mm.

Scherenbienen im Sommer nisten in 4mm und z.B. die Löcherbienen bis in den 3/3,5 mm Bohrungen. 

Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass örtlich vorhandene Wildbienen die Nisthilfe finden und annehmen. So ist buntes Treiben am Nistholz von Anfang April bis September möglich.

Mögliche Bewohner

Gehörnte Mauerbiene

Glockenblumen-Scherenbiene

Löcherbiene

Rote Mauerbiene

Blattschneiderbiene

Wollbiene

Hahnenfuß-Scherenbiene

Maskenbiene

Faltenwespe

Insektensterben

In großen Teilen Deutschlands sind bis zu 80% der Insekten verschwunden.

Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Insektiziten, aufgeräumte Gärten und Landschaften, fehlende Blühstreifen usw. rauben ihnen den Lebensraum, die Nahrungsgrundlage und ihre Nistmöglichkeiten.

Insektizide

Englischer Rasen

Schottergärten

Intensive Landwirtschaft