Wildbienen

friedliche Bestäuber mit bedrohtem Lebensraum

Weltweit leben ca. 20000 Bienenarten. Davon gibt es in Deutschland:

- eine Honigbienenart (Apis mellifera) mit mehreren Unterarten
- 41 Hummelarten (gehören zu den Wildbienen), 7 davon stark verbreitet und
- ca. 560 Wildbienenarten.

Honigbienen werden von uns Menschen wirtschaftlich genutzt und als Haustier gehalten. Sie leben mit einer Königin in einem Staat mit strukturierter Arbeitsteilung (z.B. Stock-, Sammler- und Wächterbienen).
Der produzierte Honigvorrat dient ihnen als Nahrung im Winter.

Honigbiene

Bienenstaat

Wildbienen sind, wie der Name sagt, wild lebende Bienen. Es handelt sich nicht um verwilderte Honigbienen, die in Höhlen, Felsnischen oder hohlen Bäumen leben.

Wildbienen sind Wildtiere in freier Natur und leben bis auf wenige Ausnahmen

z.B. Hummeln allein. Man nennt sie auch Solitärbienen. Sie führen also ein Singleleben.
Sie sind neben vielen anderen Insekten fleißige Bestäuber aller Obstbäume und vieler anderer Pflanzen im Garten. Wildbienen zeigen keinerlei Aggressionen und stechen nicht. Im Gegensatz zu Wespen interessieren sich Wildbienen überhaupt nicht für unsere Nahrungsmittel. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzennektar.

Gehörnte Mauerbiene

Erdhummel

Lebensweise

Die meisten Arten leben allein, als Solitärbienen.

Einige Arten bilden ein kleines Volk mit einer Königin, z.B. Hummeln.

Manche leben in einer Art Kommune oder WG und kümmern sich um den Nachwuchs gemeinsam z.B. Furchenbienen.

Kuckucksbienen nutzen die fertigen Nester anderer Bienen und legen ihre eigenen Eier auf den Vorrat während das Weibchen unterwegs ist.

Gehörnte Mauerbiene  allein lebend

Furchenbiene  in Gemeinschaft

Erdhummel  kleines Volk

Trauerbiene  Kuckucksbiene